TOP Ö 4: Haus für Jugend und Familie (HfJuF);
hier: Grundsatzentscheidung und Standortfrage

Oberbürgermeister Müller verweist auf die Sitzungsvorlage Nr. 2019/066.

Stadtrat Dr. Küntzer als Referent für Jugend- und Familienangelegenheiten verweist auf die große Chance, die die Stadt Kitzingen nun habe, mit einem Haus für Jugend und Familie nachhaltige Strukturen zu schaffen und den Beweis anzutreten, dass die Stadt Kitzingen zurecht familienfreundlich ist. Auch wenn er sich anfangs für den Bleichwasen hat erwärmen können, so spricht er sich nun für den Standort an der Florian-Geyer-Halle im Bereich des ehem. Radlernestes aus.

 

Stellungnahmen der Stadtratsfraktionen- bzw. gruppen:

 

CSU-Stadtratsfraktion:

Stadtrat Moser verweist auf die umfassenden Gespräche mit den potentiellen Nutzern und erklärt, dass der Standort im Bereich des ehem. Radlernestes der Richtige sei.

 

 

UsW-Stadtratsfraktion:

Stadtrat Marstaller ist der Auffassung, dass die Standortfrage an der Florian-Geyer-Halle im Wettbewerb, durch die verschiedenen Vorschläge seitens der Teilnehmer, beantwortet werden sollte. Eine Festlegung halte er nicht für sinnvoll. Ansonsten spricht sich die UsW für das Haus für Jugend und Familie aus.

 

 

SPD-Stadtratsfraktion:

Stadträtin Glos spricht sich ebenfalls klar für das Haus für Jugend und Familie aus und favorisiert dabei ebenfalls einen Standort in der Florien-Geyer-Halle, der letztlich erst nach dem Wettbewerb und den eingehenden Vorschlägen entschieden werden soll.

 

 

KIK-Stadtratsfraktion:

Stadtrat Christof spricht sich nach wie vor für den Standort am Bleichwasen aus und gibt zu bedenken, dass mit der Verortung an der Florian-Geyer-Halle der Fußballplatz wegfalle. Er kritisiert, dass keinerlei Folgekosten ermittelt seien und eine zukunftsorientierte Jugendarbeit im Konzept nicht abgebildet werde. Darüber hinaus gibt er zu bedenken, dass unmittelbar ein allgemeines Wohngebiet angrenze, was beim Betrieb Konfliktpotential berge.

 

 

FW-FBW-Stadtratsfraktion:

Stadtrat Dr. Pfeiffle spricht sich für den Standort an der Florian-Geyer-Halle aus.

 

 

ÖDP-Stadtratsgruppe:

Stadtrat Pauluhn stellt dar, dass die ÖDP hinter dem geplanten Neubau stehe und falls sich die Entwicklung in der Jugendarbeit erheblich verändere, werde das Gebäude einer anderen Nutzung zugeführt werden können. Die ÖDP spricht sich für den Standort an der Florian-Geyer-Halle aus, der in einem offenen Wettbewerb gefunden werden soll. Bedauerlich finde er, dass der Fußballplatz zu einem Bolzplatz verkleinert werden soll. Er bittet dies im Beschluss in „Kleinfeld“ abzuändern.

Die Abänderung im Beschlussentwurf sagt Oberbürgermeister Müller zu.

 

 

ProKT-Stadtratsgruppe:
Stadtrat Böhm
spricht sich ebenfalls für das Haus für Jugend und Familie aus und favorisiert den Standort am ehem. Radlernest.

 

 

BP-Stadtratsgruppe:

Stadtrat Hartmann spricht sich aus Gründen der Versiegelung für das Haus für Jugend und Familie am ehem. Radlernest aus.

 

 

fraktionslos:

Stadträtin Schmidt spricht sich ebenfalls für das Haus für Jugend und Familie aus und favorisiert mit Blick auf die Umgebung den Standort am Bleichwasen.

 

 

Oberbürgermeister Müller stellt zunächst die grundsätzliche Frage zum Neubau des Hauses für Jugend und Familie zur Abstimmung. Anschließend lässt er über die Variante „ehem. Radler-Nest“ abstimmen.


  1. Vom Sachvortrag Nr. 2019/066 wird Kenntnis genommen.

 

  1. Es besteht Einverständnis, ein „Haus für Jugend und Familie“ nach Aufstellung von „jungStil“ über ca. 1.136 m² Bruttogrundfläche zu errichten.

 

  1. Die Verwaltung wird beauftragt, ein wettbewerbliches Verfahren als Teil des

VGV-Verfahrens am jeweiligen Standort bzw. Standorten in die Wege zu leiten.

 

  1. Es besteht Einverständnis, die derzeitige Außenfläche (Sportplatz) im Rahmen des Wettbewerbs mit zu planen und hierbei lediglich eine Fläche als Kleinfeld vorzugeben.

 

  1. Die erforderlichen Haushaltsmittel i. H. v. ca. 65.000 € für die Durchführung eines wettbewerblichen Verfahrens sind im Haushalt 2019 bereitzustellen.

 

beschlossen              dafür 14  dagegen 13

 

3. Das „Haus für Jugend und Familie“ wird am Standort Florian-Geyer-Platz (Süd), Talstraße 18 (ehem. Radlernest), entspricht Punkt A2 der Sitzungsvorlage, errichtet.